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Gefundenes Fressen: Apple kürzt iPhone-Produktion um 10 Prozent

Eigentlich wollten wir die Meldung ob ihrer Unrelevanz nicht zum Thema machen. Doch angesichts des großen Medien-Echos müssen wir den Bericht von Nikkei nun doch einmal aufgreifen. Die japanische Wirtschaftszeitung schrieb jüngst unter Berufung auf Zulieferer-Quellen, dass Apple die Produktion des iPhone 7 und iPhone 7 Plus im ersten Quartal um 10 Prozent zurückfährt. Ein gefundenes Fressen für all diejenigen, die stets das Ende der iPhone-Ära herbei beten. Und natürlich ein Klick-Gigant für die hiesigen Medien und Blogs.

Von einem „Fehlstart für Apple“ und angeblich „schleppenden Verkäufen“ ist die Rede, die Anleger seien schockiert, postulieren andere Blätter. Einige Journalisten schreiben sogar von Apples Schicksalsjahr wegen der angeblich so stark gesunkenen iPhone-Nachfrage. Maßlos übertrieben.

 

Die iPhone-Produktion und die Nachfrage

Was viele gar nicht beachten: Man muss davon ausgehen, dass Apple die Kapazitäten vor der Weihnachtszeit auch erheblich angehoben hat, um bloß keine Lieferschwierigkeiten zu bekommen. Dabei hat das Unternehmen bewusst die Reseller und Mobilfunker große Lager aufbauen lassen, damit die Verfügbarkeit überall garantiert ist. Alleine das ist der Grund, warum man jetzt die Produktion wieder etwas zurückfahren kann. Darüber hinaus gilt die Reduktion um 10 Prozent lediglich für die ersten drei Monate des Jahres. In der Regel, so war es die Jahre zuvor, hebt Apple die Kapazitäten zum Endspurt noch einmal an.

Im letzten Jahr übrigens hat Apple zum gleichen Zeitpunkt die Fertigung um 30 Prozent zurückfahren lassen. Auch damals überschlugen sich die Medien bereits.

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